DISBELIEF - 12.November 2021 - Trier

 

Disbelief in Trier – a Night to remember

 

Dass sich Saarländer und Hessen bestens vertragen, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Gemeinsam ist den beiden Bundesländern die inhärente Coolness, das gewollt unprätentiöse Understatement, das die Bewohner dieser Regionen Deutschlands so lässig vor sich hertragen. Und wenn dann noch 2 hessische Bands mit einer Saarbrücker Kombo in die nicht gerade vom Metal verwöhnte Metropole Trier einfallen, darf sich der Veranstalter einer Invasion von Musikfreunden und eines rauschenden Festes sicher sein.

 

Normalerweise! Denn wir leben in Zeiten der Pandemie. Im Jahr 2 des Corona-Irrsinns, der nicht nur die Gastro- und Hotelbranche, sondern auch vor allem die Kulturbranche hart getroffen hat von Anfang an und noch härter trifft, seit täglich Hiobsbotschaften über immer virulentere oder querulantere Varianten und immer erschreckendere Infektionszahlen, Hospitalisierungentendenzen, Triagegefahren, Mortalitätsraten, Viruslasten, Hinrverblödungsstatistiken und vieles mehr über sämtliche Äther an uns, den Menschen, herangetragen werden.

 

Wie sehr der Homo metaliensis mittlerweile verunsichert, verängstigt und qua 2 G Regel verbannt ist, zeigt sich darin, dass nur schlappe 70 Zuhörer am 12. November 2021 den Weg zu den mächtigen (DANKE Markus, Sänger von JOURNEY OF D.C. für diese treffende Beschreibung) DISBELIEF in den Mergener Hof gefunden haben. DISBELIEF, Legende und Ikone, und vor 2019 Garant für eine bestens gefüllte Konzert-Location vor 70 Leuten? Und das, obwohl DISBELIEF seit 2004 nicht mehr in Trier waren??? Da merkt man schnell, wie faul es im Staate Dänemark, pardon Deutschland geworden ist. 

 

Doch zur Musik: Pünktlich um 20:15 Uhr entern die überaus sympathischen Jungs und Mädels von SYSTEMATIC ERADICATION die Bühne vor gutgelauntem Publikum. Und die Saarbrücker, ungewöhnlich für einen Opener, erobern gleich die Herzen aller Anwesenden. Was haben die aber auch eine gute Laune! Mit viel Enthusiasmus, extrem viel Einsatz und breitem Grinsen donnern die fünf Jungs und das Mädel durch ihren flotten Death'n Roll. Die stimmig abgemischten, basslastigen Songs tragen Titel wie My Apokalypse oder one man army und machen einfach Spaß. Da bleibt kein Tanzbein träge!

 

Es folgen JOURNEY OF D.C. aus Frankfurt am Main. Die sind ja seit der Metal Night Vol. 2 in Trier keine Unbekannten mehr und überzeugen auch diesmal nicht nur in puncto Sympathie, sondern durch guten alten Old School Death Metal. Und spätestens jetzt merkt auch der letzte Anwesende im kultigen Kellergeölbe, wie wenig lebenswert ein Leben ohne Metalkonzerte sein kann. Journey rocken sich gutgelaunt durch ihre Setlist und werden auch frenetisch zur Zugabe aufgefordert. Was für ein Triumphzug für die Frankfurter, die am Ende mit ca. 10 Fans auf der Bühne dermaßen brutal abliefern, als gäbe es kein Morgen (nach Corona)...Wahnsinn!

 

Gegen 22:45 Uhr betritt DISBELIEF die Bühne. Ich schreibe bewusst betritt, obwohl die Kombo natürlich aus mehreren Mitgliedern besteht – aber diese Band ist ein einziges Highlight (mir tun alle leid, die sie noch nie gesehen haben!), eine Maschine, ein Uhrwerk. Bestehend aus Einzelteilen, aber im Auftreten nach 30 Jahren und 10 Alben eine Institution, was natürlich vor allem der Präsens von Ausnahmesänger Karsten "Jagger" Jäger geschuldet ist.

Groß, professionell, mächtig – so sehen Rock-Stars aus! Karsten Jägers Stimme kriecht in die letzten verstaubten Ecken und Winkel des Gewölbekellers und infiziert jeden und alles mit den wuchtig herausgebrüllten Songzeilen – einfach ein Gedicht. Es scheint beinahe, als habe er den ganzen Tag lang alle Kraft, alle Energie aufgespart für diesen Auftritt, besser gesagt, für die Songs, deren Darbietung optisch und akustisch für optimale Immersion in den DISBELIEF-Kosmos sorgt. Es ist überhaupt erstaunlich zu sehen, welche Transformation in Jäger während des Konzerts vor sich geht. Fast ähnelt die Performance einem griechischen Drama, das unaufhörlich von einer genuschelter Ansage nach der anderen und hammergeil performten Songs sich immer weiter aufbaut bis zur Katastrophe, bis zur Lösung, bis zum fulminanten Finale. Letztlich bleibt auch die Katharsis nicht aus: Leider gibt’s trotz lautem Gegröhle nach 90 Minuten keine Zugabe, was anfesichts der Performance an diesem Abend und der fantastischen Supportbands aber zu verschmerzen ist.

 

Wo wir gerade von Katharsis sprechen: Liebe Konzertgänger, ja, ich weiß, wir haben Corona, ja ich weiß, irgendwelche Zahlen steigen, aber hier mal ein Hinweis in eigener Sache: Ich mag, nein ich liebe Konzerte. Und besonders Metalkonzert. Das tun wir doch alle, oder?

Die sind finanziell sowie logistisch ein Kraftaufwand für die Bands, für die Location, für den oder die Veranstalter, die in diesem Genre oft keine riesige Agentur hinter sich haben.

 

Also please keep fucking supporting Metal! Wie ihr das machen könnt? Indem ihr hingeht zu Konzerten, indem ihr es weitersagt und eure Freunde mitbringt, Spaß habt, feiert, tanz, trinkt!

Corona wird bleiben. Das geht nicht mehr weg. Aber ohne Menschen, ohne euch, gibt’s bald keine Konzerte mehr und dann auch bald viel weniger Bands. Das muss klar sein. Ich will so nicht leben. Ihr?

 

The show must go on. The show will go on.

 

 

Von Joya Ghosh

 

Fotos: Paul Seilner und Mike Bertemes für Headbanger-Music und boerdi.net

 



DESTRUCTION, LEGION OF THE DAMNED, SUICIDAL ANGELS, FINAL BREATH - 16.02.2020 - Trier

 

Thrash-Massaker in der ältesten Stadt Deutschlands

 

Mit der Thrash Alliance Tour hat der Veranstalter RTN Touring ein starkes Package am Start, das auch in Trier Station macht. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, für euch im Mergener Hof vorbeizuschauen und uns mit FINAL BREATH, SUICIDAL ANGELS, LEGION OF THE DAMNED und DESTRUCTION vier hervorragende Bands anhören zu dürfen.

 

Mit FINAL BREATH gelang den Veranstaltern ein gelungener Auftakt des Abends. Mit glasklaren Riffs, enorm viel Power und extremer Präsens trotz kleinster Bühne schafften es die Jungs aus Lohr am Main den anfangs noch recht leeren Saal schnell zu füllen. Der Thrash-/Death-Metal der Jungs ist perfekt geeignet für den Opener-Slot im muffig wirkenden Mergener Hof. Guter Auftakt.

 

SUICIDAL ANGELS: Griechische Vollgas-Truppe trifft auf dankbares Thrash-Publikum

 

Mit den SUICIDAL ANGELS schnellte die Stimmung nochmals in die Höhe, und siehe da, auch Thrash-Metal ist zum mitsingen gedacht! Der Mergener Hof ist mittlerweile brechend voll und die ohnehin schon schwer zu atmende Luft wird immer dünner. Könnte auch daran liegen, dass ein Raucher-Raum eröffnet wurde (früher ging man hierzu immer einfach nach draußen in den Hof), der auch noch offen steht zur Haupthalle hin. Sei`s drum, vor allem die Songs des aktuellen Albums "Years Of Agression" kommen hervorragend an beim Trierer Publikum. Mit melodiösen Soli und kraftvollen Breaks heizen die Jungs aus Griechenland dem Publikum am Ende noch einmal so richtig ein und stimmten es hervorragend auf die beiden Hauptakteure ein.

 

Immer gleich und immer noch gut: LEGION OF THE DAMNED

 

Und die legen nach kurzer Umbaupause los wie man sie kennt. LEGION OF THE DAMNED machen dabei immer das Gleiche. Und was sie machen ist wirklich stark. Die Holländer geben 45 Minuten lang Vollgas - jedoch ohne dabei besondere Höhepunkte zu setzen. Je länger LEGION OF THE DAMNED existieren, desto klarer wird, dass sich die Jungs kaum entwickeln. Man kann der Band dabei nicht einmal Vorwürfe machen, denn engagiert bei der Sache sind sie allemal. Einzig die Songs unterscheiden sich dabei nicht besonders untereinander. Ausnamhe des kurzen Gigs heute Abend ist zweifelsohne "Legion Of The Damned", das lauthals mitgesungen wird im Mergener Hof. Es fehlen allerdings Classics wie "Werewolf Corpse" und vor allem "Infernal Wrath". Guter Gig, aber zu kurz und zu eintönig auf Dauer.

 

DESTRUCTION strikes back – im Mergener Hof

 

Ganz im Gegensatz zu DESTRUCTION. Die Württemberger um Sänger-Urgestein Schmier zeigen von Beginn an, wieso sie zu den ältesten Thrash-Metal-Bands Deutschlands gehören und auch nach über 35 Jahren immer noch zu den größten und erfolgreichsten Bands ihres Genres zählen. Wie die Feuerwehr legen die Thrash-Giganten los und der Mergener Hof liegt ihnen direkt zu Füßen. Die erste Hälfte der Setlist besteht aus überwiegend neuem Material mit besonderem Augenmerkt des aktuellen Longplayers "Born To Perish". Dann jedoch macht Schmier die Ansage, dass alle, die nicht älter als 35 Jahre alt sind, ab jetzt nichts mehr kennen werden, denn die zweite Hälfte des Sets werden nur noch Klassiker ausgepackt, sichtlich zur Freunde des prall gefüllten Gewölbes im altehrwürdigen, aber ranzigen Mergener Hof in Trier. Die Songs der Erstlings "Infernal Overkill" sind nach wie vor der Hammer und es ist ein Privileg, diese noch live erleben zu dürfen. Das Ganze endet nach einer Stunde und 20 Minuten, was etwas zu wenig ist bei rund 35 Euro Eintrittspreis, wenngleich gerade noch klar geht angesichts der fantastischen Setlist und der sehr guten Supportbands heute Abend. Insgesamt aber eine fantastische Tour mit tollen Bands und einem Headliner, der jeden der Anwesenden aus den Socken haut!

 

 

Von Senta Ghosh und Paul Seilner

Fotos und Videos: Paul Seilner für Headbanger Magazine

Mehr Live-Videos im Headbanger Youtube-Channel:

 

https://www.youtube.com/channel/UCU7nplFw4g_AZLgbHQTYQgA



EQUILIBRIUM, LORD OF THE LOST, NAILED TO OBSCURITY - 11.02.2020 - Saarbrücken

 

Deutscher Abend an der französischen Grenze mit ganz viel Melodie

 

Dass die meisten Clubs ihre Konzerte unter der Woche stattfinden lassen, ist mittlerweile Normalität, da am Wochenende in diesen Clubs meist Tanzveranstaltungen angeboten werden. Wenn dann auch noch die Sperrstunde um 23 Uhr erfolgen muss, ist dies vor allem für die Bands ärgerlich. Die Folge ist nämlich, dass viele dieser Konzerte eher schwach besucht werden. Die meisten von uns müssen arbeiten und wenn der Beginn der Veranstaltung um 18 Uhr erfolgt, schaffen dies wohl die wenigsten rechtzeitig.

 

So auch am heutigen Abend in der Saarbrücker Garage, in der EQUILIBRIUM mit ihrer "Renegades"-Tour Station machen. Mit LORD OF THE LOST und den fantastischen NAILED TO OBSCURITY haben die Bayern zwei starke Supports im Schlepptau, was jedoch die ohnehin verkürzte Garage nicht voller werden lässt.

 

Verträumt-vertrackte Klangwelten bei NAILED TO OBSCURITY

 

Eigentlich spielen auf dieser Tour auch OCEANS. Jedoch wurde die halbe Band durch einen fiesen Virus flachgelegt, was den Auftritt am heutigen Abend leider verhindert. Und so starten mit einer halben Stunde Verspätung, dafür aber mit einem etwas längeren Set, einfach direkt NAILED TO OBSCURITY aus Niedersachsen. Die Nordlichter werden gerne als die deutschen INSOMNIUM bezeichnet, dabei kommt der Vergleich mit einer anderen finnischen Band, AMORPHIS, dem Sound von NAILED TO OBSCURITY viel näher. Atmosphärisch, brutal, gewollt sperrig, inbrünstig und vor allem authentisch – das sind NAILED TO OBSCURITY. Dabei wirken die Jungs um Gitarrist Jan-Ole Lamberti und Sänger Raimund Ennenga unglaublich sympathisch.

NAILED TO OBSCURITY sind eine jener Bands, deren Zauber sich erst nach und nach entfaltet. Und mit zunehmender Spieldauer ziehen die Ostfriesen die knapp zur Hälfte gefüllte Garage mehr und mehr in ihren Bann. Dabei wirken die Songs der Band manchmal regelrecht entrückt und vertäumt - so wie die Musiker selbst auch. Besonders die Songs des zweiten Albums "Opaque" und des neuen, erstmals bei Nuclear Blast veröffentlichten Longplayers "Black Frost" kommen bei den Saarbrückern extrem gut an. Tolles Konzert einer tollen Band, die ihren Weg ganz sicher gehen wird!

 

LORD OF THE LOST: Style Over Substance?

 

Der Übergang zu den durchgestylten Hamburgern von LORD OF THE LOST ist dann leider sehr hart. Und obwohl ganz klar große Teile des heutigen Publikums wegen den Dark-Metallern hier ist, zündet das Brimborium anfangs noch gar nicht. Das Konzept von LORD OF THE LOST erschließt sich den Anwesenden zwar nicht wirklich, jedoch kommt dieses mit anhaltender Spieldauer perfekt beim Publikum an. Viel Glitzer, viel Glamour, Alibi-Gitarren, ein Keyboarder, der auch mal Gitarre spielt und als Trommelschlumpf mitmischt, Man-Buns und Mitsing-Nummern ohne große Substanz bleiben beim Zuschauer hängen. "Zum Glück sind die Skinny-Jeans auch stretch", scherzt mein Nebenmann und tatsächlich kriegt Sänger Chris Harms alias "The Lord" das Bein höher als jeder Muay-Thai-Kämpfer. Generell machen alle Bandmitglieder einen topfitten Eindruck heute Abend und es herrscht sehr viel Bewegung auf der Bühne. Die Ansagen der Hamburger sind jedoch grundsympathisch, was ihnen wohl nicht zuletzt auch den Platz als Support bei der kommenden Stadion-Tour von IRON MAIDEN eingebracht hat:"Wir haben ja schon öfter im Saarland gespielt, zum Beispiel auf dem Hexentanz-Festival, aber in Saarbrücken selbst waren wir noch nie, oder? Nee? Ok, dann mach ich die Ansage nochmal neu. Saarbrücken! Wir sind zum ersten Mal heute hier!" Es herrscht gute Laune auf und vor der Bühne also. Auch zeigt sich die Band sehr Fan-nah und kommt nach dem Main-Act nochmal raus, um sich lange mit den meist weiblichen Fans zu unterhalten, Fotos zu machen und dergleichen. LORD OF THE LOST erspielen sich einen Fleispunkt heute Abend, daher geht der Auftritt vollkommen klar.

 

"Wo ist die Party?" - Hier in der Garage! Mit EQUILIBRIUM!

 

Mit cooler Lightshow und zwei heftigen Nummern gleich zu Beginn knüppeln sich die Bayern von EQUILIBRIUM direkt von Anfang an in die Herzen der Anwesenden in der Garage. "Renegades" und "Tornado" sind zwei dermaßen starke Opener, dass die Band direkt gewonnen hat beim Publikum. Was folgt, sind 80 Minuten Vollgas, Spaß und jede Menge Kommunikation. Vielerorts werden EQUILIBRIUM als Proleten angesehen, jedoch muss man heute konstatieren: Proleten ja, aber sehr sympathische Proleten. Die Ansagen passen einfach und machen gute Laune bei jedem der Anwesenden.

Gleich zu Beginn fällt auf, dass der Sound toll abgemischt ist, vielleicht zu toll? Kommt hier etwa ein Teil vom Band? Und ja, so ist es. Sänger und Frontgrunze Robert "Robse" Dahn stellt schnell klar:"Wir bescheissen hier heute ein bisschen! Die Gitarre kommt vom Band!". Jedoch hat die Schummelei einen ernsten Hintergrund: Gitarrist Dominik Grey liegt mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung! Auch den Rest der Band hat die Erkältung im Griff, Sänger Robse lutscht auf einem Halsbonbon während er perfekt bei Stimme ist und lässt keine Zweifel am Spieleifer und der Spielfreunde von EQUILIBRIUM:"Wir haben entschieden, wir sagen hier gar nichts ab! Heute mittag lecker Schwenker (eine saarländische Spezialität, Anm.d.R.) und danach ging´s uns wieder gut soweit!". Tosender Applaus, eine riesiger Circle-Pit und sogar eine Wall Of Death entfesseln EQUILIBRIUM an diesem Abend noch.

"Wo ist die Party?", fragen EQUILIBRIUM mehrmals an diesem Abend und sie ist eindeutig in der Garage in Saarbücken heute. Die Härtesten unter den Feiernden, tauft Sänger Robert kurzerhand "Die Vandalen", denen er am Ende der Show nochmal besonders dankt. Nach einer Stunde und 20 Minuten ist der Spaß dann leider schon vorbei. Das ist zu wenig bei rund 30 Euro Eintrittspreis, wenngleich nicht ganz so wenig wie bei einigen anderen Bands. Insgesamt eine tolle Tour mit drei tollen und sympathischen deutschen Bands, bei denen die Kommunikation mit den Fans ganz oben steht, wie es auch sein sollte! Daumen hoch für diese Tour!

 

 

Von Paul Seilner

 

Fotos: Paul Seilner für Headbanger Magazine

Mehr Live-Videos im Headbanger Youtube-Channel:

 

https://www.youtube.com/channel/UCU7nplFw4g_AZLgbHQTYQgA